Expedition in die Vorderrheinschlucht  

Der gewaltige Flimser Bergsturzging mit dem Ende der Eiszeit einher. Die grossen Alpengletscher schoben sich damals auch ins Vorderrheintal. Das Eis türmte sich bis zu zweitausend Meter hoch, drückte auf Berghänge und lockerte durch Bewegungen den Boden. Als es warm wurde, schmolz das haltgebende Eis. Der Druck liess nach, abfliessendes Wasser schwemmte Gestein weg, und der Permafrostkörper begann, sich langsam aufzulösen. Die neue Instabilität dürfte zum grössten Bergsturz Europas geführt haben.

Die abgestürzten Gesteinsmassen versperrten dem Rhein bei Ilanz den Weg, doch der Fluss liess sich nicht stoppen. Das Wasser staute sich zunächst zu einem See und suchte sich dann neue Wege durch die Trümmer. Mit der Zeit bildete sich der «hohe Steinbruch» oder die «hohe Geröllhalde», so die wörtliche Übersetzung von «Ruinaulta», dem rätoromanischen Namen für die Vorderrheinschlucht. 


(Texte aus dem Buch «Naturdenkmäler der Schweiz» von Martin Arnold, Urs Fitze, Ronald Decker und Roland Gerth aus dem AT Verlag)


Gemeinsam werden wir diese wunderschöne Landschaft bewundern und viele Pflanzenarten erkunden.


Zielgruppe  Alle, welche gerne die Vegetation im Gebiet erkunden möchten

Datum  Samstag und Sonntag, 27. bis 28. August 2022

Zeit  beide Tage den ganzen Tag
Leitung  Benjamas Ramsauer

Max. Teilnehmerzahl  6 Personen (ausgebucht!)

Kosten  gratis

Mitnehmen  der Witterung angepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, Botaniklupe, Schreibzeug, Picknick und Getränke für zwei Tage, Kamera, Sonnen– und Regenschutz

Exklusiv  Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung
Übernachtung  wird bekanntgegeben

Treffpunkt  wird bekanntgegeben

Rückfahrt  wird bekanntgegeben

Anmeldung  bis vier Wochen vor der Expedition
Detailinformationen  für die Teilnehmenden folgen per Mail ca. eine Woche vor der Expedition 

 

Die schriftliche Anmeldung gilt als verbindlich und wird nach der Eingangsreihenfolge berücksichtigt. Du erhältst eine Anmeldungsbestätigung per Mail innerhalb ein paar Tage.